8 Uhr Nebel

Der Nebel hat den Tag geweckt. Er hat seine eigene Akustik, in Richtung 0 Dezibel gehend. Tage im Nebel schenken eine herrlich lyrische Liebesbeziehung. Zu um 8 Uhr machte ich mich auf dem Weg Richtung See. Ein angenehm graues Gefühl von Melancholie führt zu Szenen, in der rauchende Gestalten am Ufer sitzen. Ihnen einfach zu prosten….ich in meiner zerschlissenen Jeans, im Norweger-Pullover.

Ähnlich war es immerhin an diesem ersten Tag im Dezember. Ohne Theatralik, keine Menschenseele um diese Zeit hier, herrlich.

Hermann Hesse ruderte vorbei und erinnerte mich noch an Worte:

Seltsam, im Nebel zu wandern!

Einsam ist jeder Busch und Stein,

Kein Baum sieht den anderen,

Jeder ist allein.