Zeit….und zwar von der guten Sorte

Lachende Abende und immer wieder gut gemeinte Grüße auf dem Teller beim gemeinsamen Essen.

Die Jahreszeit ist schön und erfordert bestimmt etwas Abstand, um sie dann wirklich ausreichend zu würdigen.

An einigen Stellen befreit zu denken tut gut. Wenn auch anstrengend….mindestens solange man noch nüchtern ist, das Leben lächelt in dem Moment und schenkt im Gegenzug Zeit.

Fernab von irgendwelchen Facebook-Algorithmen, WhatsApp-Chats wird Leben serviert, genau vor die Füsse! Hier, bitte! Auf den Rest zu achten und sich der Sinnlosigkeit von Reichweiten Gedanken zu machen, dafür auf irgendwelchen Zügen aufzuspringen…no way! Keiner dieser Gedanken in der sozialen Medienwelt ist wichtig, auch nicht für das System. Es kennt Dich einfach nicht…

Anders bei Tisch. Der Moment ist da, real. Wohlgefüllte Wein-Gläser in die Höhe. Da greift kein Algorithmus. Sind wir mal ehrlich: Leben ist nichts für Anfänger. Es gibt aber immer die Möglichkeit des Glücks! Cheers….

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Wunderbare Zeit

Sommer ist da. Ohne Frage. Und zum Glück kriegt man die Frage ja auch gar nicht gestellt. Licht von morgens bis abends! Und das in unseren Breiten. Immerhin entstehen so viele lachende Gespräche und der eine oder andere Vino schmeckt auch besser.

Maren hat mal wieder wundervoll abgeliefert. Gegenseitig applaudieren wir uns zufrieden. Die kleinen Dinge halt…und die angenehme Freundschaft.

Ach….und meinen Schatten habe ich auch noch bekommen..

Zeit – von der guten Sorte

Irgendetwas liegt manchmal vor den Füßen: Termine, Verpflichtungen, Meetings hier,  Mails dort, Infos früh, spät, am Wochenende und und und….

Was soll‘s! Man kann ja mal eben schnell….so geht das dann oft, ohne einfach mal „Stop!“ zu sagen!

Und was passiert dann? – also wenn „Stop!“ gesagt wird – Das Leben lächelt und schenkt Zeit – von der guten Sorte! Eine Zeit die da ist, gefühlt und erlebt wird. Zeit unabhängig von Outlook. Zeit, die die 25. Stunde zulässt, die Stunde außerhalb.

In Summe wird aus dieser Zeit dann ein Tag, Tage, Wochen…. Die Wichtigkeit im alten System verblasst und die Erkenntnis kommt, dass man da eh nur eine Reihenfolge von Bits und Bytes war, ohne Belang, ohne Wichtigkeit….eigentlich.

Und am Ende des Tages reicht am Abend dann Vino, ein gutes Gespräch und etwas Feuerschein….unterm Sternenhimmel!DSC_0286

Klarheit (II)

Da sitzt man nun an diesem sonnigen Sonntag, nach viel Vino am Vorabend und doch mit vielen lebendigen Gedanken jetzt!

Müsste ich die letzten Tage in ein Wort pressen – spontan würde ich mich für „Klarheit“ entscheiden.

Mal kein abgehobenes Fremdwort-Ejakulat – sondern eher das Ungetrübtsein eines transparenten Mediums….als physikalisch betrachtet. Auch die Philosophie macht sich Gedanken zur Klarheit. „Unsere einfachen Vorstellungen sind klar, wenn sie ebenso sind, wie die Gegenstände selbst, von denen man sie empfängt….“ – naja, das trifft die Situation doch ganz gut!

Ganz nebenbei war ich mal wieder mit Martina unterwegs – klar, dass wir ne gute Zeit hatten.

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Klar bis zum Horizont

Wie sehr doch mein Herzchen hüpft, wenn eine gute Shooting-Zeit verlebt wird. Zurückblicken können Chrissy und ich schon auf einige Fotomomente, auf brüchige und gute Zeiten.

Und jetzt hier bei klaren Himmel, weiten Horizont auf dem Deich stehend. Diese Momente….einladend!

Nicht zu bekommen was man will ist eine große Enttäuschung, eine schmerzhafte Erfahrung, aber wichtig.  Ebenso ist es aber auch eine Enttäuschung zu bekommen was man will. Deshalb, weil sich in den meisten Fällen nichts ändert, wenn man es dann hat. Das Glück fängt man so nicht ein….

Und so schaue ich noch auf den weiten Horizont, stelle mir vor diesen klaren Blick auch immer im Leben zu haben. Ein wundervoller Gedanke den zu erhalten es lohnt. Und so blieb ich noch etwas stehen.

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Klarheit

„Wie würde Dein Leben aussehen, was würdest Du im Leben tun, wenn überall Klarheit herrschen würde?“ Und was ist, wenn sie nicht da ist? Also die Klarheit?

Würde dann alles scheitern? Das Leben scheitern?

Die Frage trägt etwas wie einen zerstörerischen Virus in sich. Wir sind auf der Suche nach einer klaren Definition, einem bestimmt, eindeutigen Zustand. Diesen gibt es nicht! Als Physiker weiß ich wovon ich spreche…

Wenn aber das, was wir als Klarheit bezeichnen nicht in unserem Leben ist, dann versuchen wir sie umgehend zu finden, oder wir werden unglücklich.

Etwas läßt sich mal ganz allgemein feststellen: man kommt auf diese Welt, klein, nackt, scheisst die Windeln voll. Und irgendwann geht man von dieser Welt, vielleicht auch mit vollgeschissener Windel. Die Zeit dazwischen ist eine Aneinanderreihung von zufälligen Ereignissen, das Leben halt. Und ich denke, das ist die Klarheit.

 

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